Erste Werte

Heute war nun endlich der "aufklärende" Termin beim Arzt re der Werte.

Laut Gespräch heute noch keine Unterfunktion, allerdings sei wohl Schilddrüse deutlich entzündet (oder so), und ich soll jetzt erst mal Levthyroxin (75µg) nehmen. Dann könne man sehen ob das wieder weg geht, etc. T3/T4 Werte seien ok... "Ein Versuch der Therapie"... hmm... ich dachte Hashi hat man oder hat man nicht, nicht dass es auch einfach wieder weggehen könnte... M

Kommt mir natürlich alles spanisch vor und ich frage mich, ob ich das jetzt einfach mal so machen soll und dann in sechs Wochen oder so sehen, was er sagt oder ob das ganze auch Anlass sein könnte, sich einfahc mal eine Zweitmeinung einzuholen. Von dem, was man im Netz so liest über Erfahrungen mit unfähigen Ärzten , macht man sich ja doch so Gedanken, ob ein "normaler" Hausarzt hier wirklich der richtige Ansprechpartner ist. Andererseits, scheint er eine ganze Reihe von Hashi-patienten zu haben, hat alles ausführlich erklärt, etc...

Hier mal meine Werte:

FT3 (2,5-4.3): 3,49
FT4 (0.9-1.7): 1,20
Schilddrüsen Antikörper (<100): 97
Persoxidase-AK (TPO/MAK) (<34): 125
TSH Rezeptor-AK (<1,8): <0.3
TSH (0.27-4.20): 1,86

 Jetzt mal Abwarten, was die Experten im Netz hierzu zu sagen haben...

 

1 Kommentar 11.11.08 23:25, kommentieren

Überraschung...

Eigentlich waren es nur Kopfschmerzen, die mich dazu bewegten, meinem (naja, vorher was er es nichtmal) Hausarzt einen Besuch abzustatten... Nach einem kurzen Gespräch wollte er die Halsgefäße per Ultraschall untersuchen... Dabei stellte er dann fest, dass meine Schilddrüse wohl etws komisch aussähe, Zeichen einer Entzündung, wobei nicht erkennbar sei, ob das was akutes oder was abklingendes sei... Haschimoto, der Name fiel da zum ersten mal, erinnerte mich irgendwie an Haruki Hurakami, einen meiner Lieblingsautoren... Viel mehr dachte ich mir zu dem Zeitpunkt noch nicht. Entzündung - gut, da nimmt man halt ein paar Antiobiotika und dann ist gut...

Naja, dann noch ein paar andere Untersuchungen gemacht, wie gesagt, war ja wegen Kopfschmerzen da. Bevor ich zum Blutabnehmen entlassen wurde schrieb Dr. D dann noch eine webadresse (www.hashimotothyreoiditis.de) auf einen postit... 

 Den vergaß ich dann im Büro erst mal bis gut nach mittag... Dann die eingabe im brouser und der klick auf return... Unheilbar... Lebenslang... Symptome gg.f nicht dauerhaft unterdrückbar, etc... auch der Weg ins Forum... ich kann mich nicht mehr freuen, ich bin immer bedrückt, ich kann nicht mehr arbeiten, das leben macht nicht mehr so viel spass wie früher, etc.  irgendwie alles nicht so wirklich lustig.

 Was ist da wirklich dran?

Na gut, hatte mir dann noch dieses "Leben mit Haschi" Buch bei Amazon bestellt und dann versucht, die Sache irgendwie bis Montag zu vergessen. Nicht wirklich leicht, denn gelesen hatte ich genug und dann kommt natürlich der kleine Hypochonder durch... Leichtes frieren, Erschöpfungszustände, depressive Stimmung, trockene Haut, faale Haare... irgendwie passt ja dann doch so wahnsinnig viel...

Am Montag dann jedoch erst mal Aufatmen. Werte seien alle OK, Antikörper nur leicht erhöht. Also mal so halbjährlich zu beobachten, aber kein Grund zur Sorge... 

Bis Freitag, da rief mich Dr. D. dann noch mal an, um mir zu sagen, dass ein anderer Antikörper noch mal getestet wurde und der doch deutlich überhöht sei...

Und nun warte ich auf den nächsten Arzttermin und hoffe auf nähere Erkenntnis und weiß nicht so recht, was ich eigenltich denken soll.

War wegen anderer Sache heute mittag in der Apotheke und neben mir die Dame bekam gerade eine Packung Thyroxin. 100 Tabletten in einer Schachtel die nicht größer war als ne 20er Packung Paracetamol... --> doch so harmlos?

4.11.08 23:01, kommentieren


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